Die Einheit richtet sich an Schwimmerinnen und Schwimmer, die 200-m-Abschnitte sicher beherrschen und eine stabile Wasserlage mitbringen. Wer noch keine längeren Strecken am Stück schwimmen kann, sollte zuerst unter betreuter Anleitung Grundlagen aufbauen. Alle Distanzen sind für das 25-m- und das 50-m-Becken mathematisch exakt aufgeführt.
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Drucke die Bahnenliste für dein Becken und hake Bahnen ab.
| Bahn à 25 m | Bahn à 50 m |
|---|---|
| 40 Bahnen = 1000 m | 20 Bahnen = 1000 m |
| 60 Bahnen = 1500 m | 30 Bahnen = 1500 m |
| 80 Bahnen = 2000 m | 40 Bahnen = 2000 m |
Die Belastung wird über den Sprechtest und eine einfache subjektive Skala gesteuert - keine Herzfrequenzformeln:
Locker : Plaudern am Beckenrand wäre problemlos möglich.
Mittel : Nur noch kurze Sätze denkbar.
Fordernd : Sprechen kaum noch möglich, Atmung deutlich erhöht.
Sofort einsetzbarer 2000-m-Trainingsplan (anpassbares Beispiel)
Übersichtstabelle: 2000-m-Einheit im 25-m-Becken
Die folgende Tabelle zeigt alle Abschnitte mit Inhalt, Distanz, Pause und Intensität. Die Summe ergibt exakt 2000 m (80 Bahnen à 25 m).
Abschnitt | Inhalt & Wiederholungen | Distanz gesamt | Pause | Intensität |
|---|---|---|---|---|
Einschwimmen | 8×50 m Kraul / Rücken im Wechsel | 400 m | 15 s | locker |
Technikteil | 4×50 m Technikdrills (z. B. Einarmig, Catch-Up) + 4×25 m Kraul Beine mit Brett | 300 m | 15-20 s | locker bis mittel |
Hauptsatz | 6×100 m Kraul, gleichmäßig moderat + 4×50 m Kraul, etwas schneller | 800 m | 20-30 s nach 100 m, 15 s nach 50 m | mittel bis fordernd |
Lockere Erholung | 4×50 m sehr locker beliebige Lage (Rücken, Brust) | 200 m | nach Bedarf | sehr locker |
Ausschwimmen | 6×50 m Kraul / Rücken im Wechsel, langer Zug | 300 m | keine oder kurz | locker |
Summe | 2000 m |
Es wird empfohlen, die ersten 500 Meter in einem konservativen Tempo zu schwimmen, um Reserven für den Hauptsatz zu halten. Distanz, Lagen und Pausen lassen sich an den aktuellen Zustand anpassen: Wer sich nach dem Einschwimmen noch nicht warm fühlt, verlängert es um 2×50 m und kürzt das Ausschwimmen entsprechend. Die Gesamtdauer der Einheit liegt je nach Tempo und Pausen bei etwa 45-65 Minuten.
Übersichtstabelle: dieselbe Einheit im 50-m-Becken
Gleicher Trainingsinhalt, aber die Wiederholungen sind an die 50-m-Bahnlänge angepasst. Die Summe bleibt exakt 2000 m (40 Bahnen à 50 m).
Abschnitt | Inhalt & Wiederholungen | Distanz gesamt | Pause | Intensität |
|---|---|---|---|---|
Einschwimmen | 4×100 m Kraul / Rücken im Wechsel | 400 m | 15 s | locker |
Technikteil | 2×100 m Technikdrills (je 50 m Einarmig + 50 m Catch-Up) + 2×50 m Kraul Beine | 300 m | 15-20 s | locker bis mittel |
Hauptsatz | 4×150 m Kraul, gleichmäßig moderat + 2×100 m Kraul, etwas schneller | 800 m | 25-30 s nach 150 m, 20 s nach 100 m | mittel bis fordernd |
Lockere Erholung | 2×100 m sehr locker beliebige Lage | 200 m | nach Bedarf | sehr locker |
Ausschwimmen | 3×100 m Kraul / Rücken im Wechsel, langer Zug | 300 m | keine oder kurz | locker |
Summe | 2000 m |
Die Umrechnung folgt einer einfachen Methode: 2×50 m im kurzen Becken werden zu 1×100 m im langen Becken. Im 50-m-Becken gibt es weniger Wenden, was ein gleichmäßigeres Tempo ermöglicht, aber längere ununterbrochene Strecken erfordert. Die Geschwindigkeit pro Bahn kann sich dadurch leicht verändern - das ist normal und kein Fall für Sorge.
Leichtere Alternative: ca. 1500 m im gleichen Aufbau
Für weniger geübte Schwimmer oder an Tagen mit weniger Kraft steht hier eine 1500-m-Variante mit denselben Bausteinen, aber kürzerem Hauptsatz.
Abschnitt | Inhalt & Wiederholungen (25-m-Becken) | Distanz gesamt |
|---|---|---|
Einschwimmen | 6×50 m Kraul / Rücken im Wechsel | 300 m |
Technikteil | 4×50 m Drills + 2×25 m Beine | 250 m |
Hauptsatz | 4×100 m Kraul moderat + 2×50 m etwas schneller | 500 m |
Lockere Erholung | 3×50 m sehr locker | 150 m |
Ausschwimmen | 6×50 m locker | 300 m |
Summe | 1500 m |
Längere Strecken werden schrittweise und ohne feste Prozentvorgabe erweitert. Wer heute 1500 m schafft, kann über mehrere Wochen den Hauptsatz Schritt für Schritt verlängern, bis 2000 m erreicht sind.
Aufbau der Einheit: Einschwimmen, Technik, Hauptsatz, Erholung, Ausschwimmen
Ein effektiv gestalteter Trainingsteil sollte Einschwimmen, Technik und Hauptserie beinhalten - ergänzt durch Erholung und Ausschwimmen. Diese feste Struktur gibt Orientierung, verteilt die Belastung sinnvoll über den Körper und sorgt dafür, dass jede Schwimmeinheit mit Spaß und einem kontrollierten Abgang endet.
Einschwimmen: sanft ankommen
Für diese Einheit sind 200-400 m lockeres Einschwimmen vorgesehen; kürze sie bei Bedarf. Das Schwimmtraining sollte mit lockeren Einschwimm- und Ausschwimmeinheiten beginnen und enden. Ruhiges Tempo ist hier Pflicht: Der Körper kommt in Bewegung, die Schulter wird warmgeschwommen, die Atmung findet ihren Rhythmus.
Sinnvolle Inhalte für das Einschwimmen:
Kraul und Rücken alle 2 Bahnen im Wechsel
Gelegentlich Brust als Ergänzung für Abwechslung
Bewusstes Strecken bei jedem Zug, um das Wassergefühl aufzubauen
Wer sich nach 400 m noch steif fühlt, kann das Einschwimmen um 2×50 m verlängern und dafür das Ausschwimmen um die gleiche Distanz kürzen. Die Summe bleibt dann exakt bei 2000 m.
Technikteil: saubere Wasserlage für 2000 m
Technikübungen sollten nach dem Warm-up in jedes Training integriert werden, um das Wassergefühl zu verbessern. Technik vor Tempo bedeutet, dass eine saubere Wasserlage die energetische Effizienz verbessert - und über 2000 m summieren sich selbst kleine Fehler zu erheblichem Energieverlust. Der Körper sollte beim Schwimmen an der Oberfläche liegen und in einer stabilen Wasserlage bleiben.
Typische Kraul-Drills für den Technikteil:
Einarmiges Kraulen : Ein Arm arbeitet, der andere bleibt gestreckt. Betont die Unterwasserphase und die Ellbogenhaltung. Gut für den Fokus auf sauberen Zug.
Catch-Up Drill : Der nächste Armzug beginnt erst, wenn der andere komplett abgeschlossen ist. Fördert die Gleitphase und Streckenlänge pro Zug.
Kraul mit Faust (Faustschwimmen) : Hände zur Faust, Schwimmer spürt den Unterarm stärker im Wasser. Verbessert das Gefühl für den gesamten Armzug.
3er-Atmung : Alle drei Züge atmen, um symmetrische Bewegung und gleichmäßige Körperdrehung zu trainieren. Regelmäßige Atemübungen fördern eine gleichmäßige Sauerstoffversorgung während des Schwimmens.
Ein sinnvoller Umfang für den Technikteil liegt bei 200-400 m pro Einheit. Technikübungen sollten immer in das reguläre Schwimmen integriert werden - nicht nur gelegentlich. Die Technik und die Wasserlage müssen regelmäßig trainiert werden, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Flossen verbessern die Wasserlage und Technik und können im Technikteil eingesetzt werden, sollten aber nicht den Großteil des Trainings dominieren. Die Verwendung von Hilfsmitteln kann das Techniktraining unterstützen, sollte aber nicht überwiegend genutzt werden.
Hauptsatz: Kern des 2000-m-Trainings
Der Hauptsatz setzt den größten Ausdauerreiz und besteht bei 2000 m fast immer aus Intervallen statt aus einem durchgehenden 2000-m-Stück. Die Intervalle sollten in kontrollierten Anstrengungen durchgeführt werden, um die Technik zu stabilisieren. Ein gutes Training umfasst gezielte Intervalltrainings, um die Ausdauer schrittweise zu steigern. Der Hauptteil eines 2000-Meter-Trainings kann Intervalltraining, Pace-Training oder Technikübungen umfassen.
Beispiele für unterschiedliche Schwerpunkte im Hauptsatz:
Aerobe Ausdauer : 8×100 m Kraul in gleichmäßig moderatem Tempo, 20 s Pause. Intervalltraining verbessert die aerobe Kapazität für Schwimmer. Kurze Intervalle setzen einen anderen Trainingsreiz als gleichmäßiges Schwimmen; konkrete Wirkungen sind individuell.
Tempostabilität über Distanz : 4×200 m Kraul mit kontrolliert forderndem Tempo, 30 s Pause. Ein verhaltenes Starttempo hilft, die Reststrecke gleichmäßig durchzuhalten.
Die Intensität im Hauptsatz orientiert sich am Sprechtest: Bei "mittel" sind am Beckenrand noch kurze Antworten möglich. "Fordernd" heißt, dass Sprechen kaum noch geht. Wer dauerhaft im maximalen Bereich schwimmt, riskiert, dass die Technik zerfällt - der Versuch, schneller zu werden, geht dann zulasten der Effizienz.
Effizienter Beinschlag dient bei 2000 Metern vor allem der Stabilisation, nicht dem Vortrieb. Schwimmer sollten den Kopf ruhig halten und den Beinschlag gleichmäßig und kompakt ausführen.
Lockere Erholung im Wasser
Lockeres Schwimmen nach dem Hauptsatz hilft, Puls und Atmung herunterzufahren, ohne abrupt zu stoppen. Der Einsatz von sehr entspanntem Rücken- oder Brustschwimmen ist hier ideal.
Beispiel-Set: 4-6×50 m sehr locker in beliebiger Lage, Pausenlänge optional. Zielgerichtete Pausen während des Trainings helfen, den Trainingseffekt zu maximieren. Geübte Schwimmer dürfen einzelne Erholungsbahnen weglassen, wenn sie sich ausreichend erholt fühlen und direkt zum Ausschwimmen übergehen möchten.
Ausschwimmen: sauber abschließen
Das Ausschwimmen ist der bewusste Schluss jeder Einheit: Lockerung für den ganzen Körper, Rückkehr zum ruhigen Technikgefühl und ein sauberer Abgang aus dem Wasser. Im 2000-m-Plan sind 200-300 m lockeres Ausschwimmen vorgesehen; kürze sie, wenn die Gesamtdauer sonst nicht passt.
Vorschläge fürs Ausschwimmen:
Mischung aus Rücken und Kraul im Wechsel
Fokus auf langen, entspannten Zug
Ruhige, kontrollierte Atmung
Bei Zeitdruck kann das Ausschwimmen leicht gekürzt werden, sollte aber nie komplett entfallen. Selbst 100 m lockeres Schwimmen zum Abschluss machen einen Unterschied für die Regeneration.
Für wen ist ein 2000-m-Trainingsplan geeignet?
Dieser Trainingsplan richtet sich an geübte Bahnenschwimmer, Triathleten und Hobbyschwimmer mit bereits vorhandener Wasserlage. Wer regelmäßig im Schwimmbad Bahnen zieht und Freude an strukturiertem Training hat, findet hier ein passendes Programm. Der Plan ist kein Eliteprogramm und gibt keine Wettkampfzeiten vor - der Fokus liegt auf alltagstauglicher Ausdauer und Technikentwicklung.
Mindestanforderungen:
200 m am Stück sicher schwimmen, ohne Panik oder starke Atemnot
Grundkenntnisse in mindestens einer Lage - idealerweise Kraul oder Freistil - und sichere Orientierung im Becken
Bereitschaft, Technik bewusst zu üben, nicht nur Meter abzuspulen
Nichtschwimmer und unsichere Personen im Wasser sollten zuerst unter Aufsicht durch einen Trainer Grundlagen lernen, bevor sie allein 2000 m planen. Rettungsschwimmer müssen Wasser und Technik perfekt beherrschen - für alle anderen gilt: Sicherheit und Wasserkompetenz haben Vorrang vor Distanz.
Mathematisch exakter 2000-m-Plan: Varianten und Rechenhilfen
Exakte Distanzkontrolle verhindert Überforderung und hilft bei der Dokumentation des Trainingsfortschritts. Wer sein Schwimmtraining mit Datum notiert, kann über Wochen erkennen, wie sich Ausdauer und Fähigkeiten entwickeln.
Berechnung im 25-m-Becken
2000 m im 25-m-Becken entsprechen 80 Bahnen . Diese Zahl lässt sich mit verschiedenen Intervallkombinationen erreichen:
4×200 m + 8×100 m + 4×50 m = 800 + 800 + 200 = 1800 m - fehlen noch 200 m, ergänzt als Ausschwimmen
Oder: 10×100 m + 10×50 m + 5×100 m = 1000 + 500 + 500 = 2000 m
Typische Fehler beim Zusammenstellen eigener Trainingspläne:
Wiederholungszahl verzählen: Eine Zähluhr am Beckenrand oder ein wasserdichtes Gerät hilft
Pausen nicht einrechnen: Die Pause gehört zur Einheit, verändert aber nicht die Gesamtdistanz
Bahnen im Kopf verlieren: Brettwechsel oder Lagenwechsel nach festen Intervallen erleichtert die Orientierung
Berechnung im 50-m-Becken
2000 m im 50-m-Becken entsprechen 40 Bahnen . Übersichtlich notieren hilft, vor allem bei weniger Wendemöglichkeiten.
Konkrete Intervallkombinationen für 2000 m im 50-m-Becken:
4×100 m Einschwimmen + 3×100 m Technik + 4×150 m Hauptsatz + 2×100 m Erholung + 3×100 m Ausschwimmen = 400 + 300 + 600 + 200 + 300 = 1800 m - ergänzt um 2×100 m im Hauptsatz auf exakt 2000 m
Falls die 50-m-Bahn geschlossen ist, kann jede Person einfach auf das 25-m-Becken ausweichen. Der Aufbau bleibt identisch - nur die Wiederholungszahlen verdoppeln sich bei halber Bahnlänge.
Leistungsanpassung über Distanz statt Tempo
Dieselbe Einheit lässt sich leichter oder schwerer gestalten, ohne die gesamte Struktur zu ändern:
Leichter : Weniger Wiederholungen im Hauptsatz (z. B. 4×100 m statt 6×100 m), längere Pausen, mehr Erholungsbahnen
Schwerer : Mehr Wiederholungen, leicht höheres Tempo im Hauptsatz - aber saubere Technik bleibt Priorität
Es gibt keine allgemeingültige Zielzeit für 2000 m. Die Dauer hängt von Technik, Erfahrung, Alter und Tagesform ab. Statt sich an fremden Zeiten zu messen, ist die bessere Methode: eigene Referenzzeit notieren und alle 2-3 Wochen vergleichen.
2000 m im Kontext anderer Distanzen (1000 m, 1500 m, längere Strecken)
Der Trainingsreiz unterscheidet sich je nach Strecke deutlich. Eine strukturierte Trainingsplanung hilft, die Ausdauer, Technik und Schnelligkeit über verschiedene Distanzen hinweg zu verbessern.
1000 m : Geeignet als Einstieg in strukturierte Ausdauer, kürzerer Hauptsatz, schnellere Einheiten. Wer sich hier sicher fühlt, hat eine solide Basis.
1500 m : Eine sinnvolle Zwischenstufe, wenn 2000 m noch zu lang wirken. Der Aufbau ist identisch, nur der Hauptsatz ist kürzer.
2000 m : Sinnvolle Distanz für Freizeit- und Triathlonschwimmer, gute Basis für längere Freiwasserstrecken in See oder offenem Wasser.
Schwimmer können über Wochen schrittweise von 1000 m über 1500 m zu 2000 m aufbauen. Diese progressive Entwicklung ist nachhaltiger als der Versuch, direkt 2000 m am Stück zu absolvieren. Technikfokus steigert dabei die schwimmerische Entwicklung über alle Streckenlängen hinweg.
Belastung steuern: Technik vor Tempo
Das Ziel ist kontrollierte, sichere Ermüdung - nicht der Zwang, bei jedem Workout schneller zu werden. Kraftausdauer und Ausdauer wachsen, wenn der Körper regelmäßig mit angemessener Intensität belastet wird.
Sprechtest und subjektive Anstrengung
Die Einteilung in locker - mittel - fordernd orientiert sich an der Atmung und der Fähigkeit, am Beckenrand kurze Sätze zu sprechen:
Locker : Plaudern wäre ohne Probleme möglich. Geeignet für Einschwimmen und Ausschwimmen.
Mittel : Nur kurze Antworten möglich. Der Bereich, in dem der Hauptsatz überwiegend stattfinden sollte.
Fordernd : Sprechen kaum noch möglich, Atmung stark erhöht. Nur in kurzen Intervallen sinnvoll.
Die ersten 2000-Meter-Tests sollten mit einem kontrollierten Tempo angegangen werden, um Erschöpfung zu vermeiden. Im Hauptsatz dauerhaft maximal zu schwimmen ist weder nötig noch sinnvoll - die Mischung aus moderater und fordernder Intensität bringt viel mehr für die langfristige Entwicklung.
Konkretes Warnsignal : Wenn die Technik stark zerfällt oder Atemnot ungewöhnlich stark ist, sollte die Einheit sofort entschärft oder abgebrochen werden.
Technikqualität als Stoppsignal
Typische Zeichen nachlassender Technik:
Stark sinkende Beine und instabile Wasserlage
Unruhige, hektische Atmung statt gleichmäßigem Rhythmus
Asymmetrische Armbewegung oder verkrampfte Schulter
Hektischer, unkontrollierter Beinschlag
Was dann zu tun ist:
Pausen etwas verlängern und bewusst durchatmen
Tempo reduzieren und den Fokus auf eine einzelne Technikkomponente legen (z. B. hoher Ellenbogen)
Falls nötig, direkt zum Ausschwimmen übergehen und die restliche Strecke sehr locker absolvieren
Sicherheitsgrenzen : Anhaltende Schmerzen, Brustbeschwerden, Ohnmacht oder ungewöhnliche Atemnot erfordern sofortigen Abbruch und ärztliche Abklärung. Online gibt es keine Diagnose - die Verantwortung für die eigene Gesundheit liegt bei jeder Person selbst.
Beispiele für Wochenstruktur mit einer 2000-m-Einheit
Wie kann eine 2000-m-Einheit sinnvoll in eine Woche eingebettet werden? Die Trainingshäufigkeit für 2000 Meter sollte zwischen 2 und 4 Einheiten pro Woche liegen, wobei nicht jede Einheit 2000 m umfassen muss.
Beispiel: Woche mit 2 Schwimmeinheiten
Tag | Inhalt | Umfang |
|---|---|---|
Tag 1 (z. B. Dienstag) | Technik- und Ausdauerfokus, lockere bis mittlere Intensität | 1500-1800 m |
Tag 3 oder 4 (z. B. Donnerstag) | 2000-m-Einheit nach dem Plan dieser Seite | 2000 m |
Beispiel: Woche mit 3 Schwimmeinheiten
Tag | Inhalt | Umfang |
|---|---|---|
Tag 1 | Technikfokus, viele Drills, lockeres Tempo | 1200-1500 m |
Tag 3 | 2000-m-Einheit nach Plan | 2000 m |
Tag 5 | Lockere Mischung aus Lagen, Kraft im Wasser (z. B. Paddles, Beinarbeit) | 1500 m |
Krafttraining verbessert die Schwimmtechnik und Ausdauer. Ergänzende Übungen an Land - etwa Kernstabilität, Klimmzüge oder leichtes Bankdrücken für die Schulter - können den Sport im Wasser unterstützen. Kraftübungen für Bauch, Rücken und Lat stärken die Rumpfstabilität, die beim Schwimmen entscheidend ist. Krafttraining ist wichtig für Schwimmer über mittlere Distanzen, sollte aber nicht die Schwimmeinheiten ersetzen. Fitness und Regeneration bestimmen, wie viel zusätzliche Belastung sinnvoll ist.
Häufige Fragen zum 2000-m-Trainingsplan
Hier sind die häufigsten Fragen zum 2000-m-Training mit kurzen, konkreten Antworten.
Wie oft pro Woche sollte ich 2000 m schwimmen?
Für die meisten Freizeit- und Triathlonschwimmer sind 1-2 Einheiten à 2000 m pro Woche ausreichend.
3 Einheiten können in einer kurzen Vorbereitungsphase auf einen Wettkampf sinnvoll sein, wenn die Regeneration stimmt und keine Überlastungszeichen auftreten.
Zwischen den 2000-m-Workouts sollte mindestens ein Tag Pause oder eine leichtere Einheit liegen.
Wie lange dauert es, 2000 m zu schwimmen?
Die Bandbreite ist groß: Je nach Technik, Erfahrung und Pausen dauert eine 2000-m-Einheit inklusive aller Abschnitte etwa 45-70 Minuten.
Eine sinnvolle Art, den eigenen Fortschritt zu beobachten: Referenzzeit mit Datum notieren und in Wochenabständen vergleichen - ohne Garantie, dass die Zeit automatisch sinkt.
Kann ich den Plan auch in Brust schwimmen?
Der Plan ist grundsätzlich auch mit Brust als Hauptlage möglich, allerdings wirkt die Gesamtbelastung anders auf die Gelenke, besonders auf Knie und Schulter.
Der Technikteil profitiert davon, Kraul oder Rücken als Lage zu nutzen, wenn die entsprechenden Fähigkeiten vorhanden sind.
Eine Mischung aus Brust und Kraul kann für Abwechslung und Spaß sorgen und verschiedene Muskelgruppen ansprechen.
Was mache ich, wenn ich vor 2000 m zu müde werde?
Restdistanz als sehr lockeres Ausschwimmen absolvieren - Technik geht immer vor Distanz.
Gesamtdistanz an dem Tag auf 1200-1500 m reduzieren und die vollständige Einheit beim nächsten Mal erneut versuchen.
Über mehrere Wochen die Wiederholungen im Hauptsatz langsam steigern, bis die 2000 m stabil durchführbar sind.
Ist dieser Plan für offene Gewässer geeignet?
Die Einheit ist primär für das Becken konzipiert, aber die aufgebaute Ausdauer hilft auch im Freiwasser.
In See oder offenem Wasser kommen zusätzliche Anforderungen hinzu: Orientierung ohne Bahnenmarkierung, Wellen, Temperaturunterschiede und fehlende Wenden.
Aerobe Kapazität ist entscheidend für Freiwasserschwimmen - die im Plan trainierte Grundlagenausdauer ist dafür eine gute Basis.
Brauche ich spezielle Ausrüstung?
Grundsätzlich reichen Schwimmbrille und passende Badebekleidung.
Flossen, Pullbuoy oder Schwimmbrett können im Technikteil gezielt eingesetzt werden, sind aber kein Muss.
Auf Videos oder Informationen zum Thema Ausrüstung kann ein Trainer vor Ort besser eingehen als jeder Artikel im Internet.
Zusammenfassung und nächste sinnvolle Schritte
Der 2000-m-Plan ist ein anpassbares Beispiel mit klarem Aufbau und exakter Distanz für 25-m- und 50-m-Becken.
Technik und kontrollierte Belastung sind wichtiger als Tempojagd - die Intensität wird über Sprechtest und Technikqualität gesteuert.
Anpassungen über Distanz, Pausen und Tempo ermöglichen individuelle Steuerung, ohne die Struktur zu zerstören.
Eine strukturierte Trainingsplanung hilft, die Ausdauer, Technik und Schnelligkeit schrittweise zu verbessern.
Nächster Schritt : Eine Variante wählen - die volle 2000-m-Einheit oder die leichtere 1500-m-Version - und einmal im Becken umsetzen. Danach kurz notieren, welche Abschnitte gut liefen und welche Dinge schwergefallen sind. Auf dieser Basis lässt sich der Plan beim nächsten Mal gezielt anpassen.